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Iran Teil 1

 

24.01.19 Nurduz – Nord Iran

Endlich ist es soweit! Wir reisen in das Sagen umwobene Persien ein. Vieles haben wir gehört und sind daher sehr gespannt, was wir in den kommenden Wochen erfahren werden.

Der Grenzübertritt erweist sich als chaotisch und – für uns – unübersichtlich: Wir werden von Haus zu Haus geschickt und Schritt für Schritt werden unsere Dokumente geprüft. Vor allem das ausfüllen des Carnet de Passage (CdP) dauert Stunden. Hier lässt sich der Beamte ordentlich Zeit, die er auch nutzt um mich auszufragen (Wo kommt ihr her? Wo wollt ihr hin?).

Was wir allerdings nicht erwartet haben ist, dass die Kontrolle des Pinzgauers mit einem Blick hinten rein erledigt ist! In Zusammenhang mit den strengen Gesetzen (z.B. kein Alkohol) haben wir uns auf das volle Programm gefasst gemacht.

Als endlich alle Papiere ihre Stempel und Unterschriften haben, müssen wir hin und her über das Gelände fahren, um erstens den Ausgang zu finden, um dann zweitens wieder zurück zu fahren um ein Papier für den Wächter am letzten Tor ausfüllen zu lassen – das von dem vorigen Beamten einfach vergessen wurde. Nach weiteren Minuten auf Dokumente warten geht es dann ohne weitere Komplikationen weiter, in den islamischen Staat Iran.

 

Das Carnet de Passage ist ein internationales Dokument für unseren Pinzgauer, wie ein Personalausweis des Fahrzeugs. Ausgestellt wird es von Automobil-Clubs, in unserem Fall dem ADAC. Das Dokumentes ist eine Absicherung für das Reiseland, dass man das Fahrzeug hier nicht weiterverkauft. Für das CdP muss man eine Kaution hinterlegen (oder eine Bürgschaft) die sich an dem Wert des Fahrzeugs misst. Bei der Ein- und Ausreise werden die jeweiligen Felder im CdP von den Grenzbeamten ausgefüllt. Fehlen Stempel und Unterschriften, bekommt man Schwierigkeiten, seine Kaution am Ende der Reise zurück zu bekommen.

Das CdP wird in den meisten afrikanischen, asiatischen und amerikanischen Ländern benötigt.

 

Hinter der Grenze befinden wir uns in Mitten eines Tales durch den der Aras strömt. Rechts und links erheben sich die Berge – ein wunderschönes Panorama. Der Fluss ist die Grenze zwischen Armenien und dem Iran.

Filmen VERBOTEN!

Das stellen wir fest, als uns bei unserer ersten Pause zufällig zwei Grenzbeamten kontrollieren, die die Kamera entdecken und direkt - nach sichten des Materials - die Videos löschen, welche die Grenzlandschaft zeigt.

Trotz mangelnder Englischkenntnisse ist die Botschaft klar: NO FOTO`s.

Etwas überrascht fahren wir weiter und beschließen ab jetzt vorsichtiger zu sein... Das heißt wir halten weiterhin mit der Gopro voll drauf und verstecken diese, sobald Soldaten oder Polizei zu sehen ist. Als Alibi-Kamera dient unsere Canon, mit der wir (hoffentlich) nur harmlose Bilder machen.

 

Unsere Route führt uns mit einem Linksschlänker über Täbris nach Teheran, die Hauptstadt Irans. Unterwegs testen wir mit all unseren Bankkarten, ob wir bei den Geldautomaten Geld abheben können. Aber keiner der Automaten, egal bei welcher Bank, akzeptiert diese. Zum Glück haben wir uns vorbereitet und genug Bargeld mitgenommen.

Das nächste Problem rückt mit jedem Kilometer näher: Unser Tank wird immer leerer und langsam kommen wir in Bedrängnis. In der Stadt Sufia fahren wir einfach zur Tankstelle. Im Notfall zahlen wir eben mit Dollar...

 

Das Tanken im Iran ist ebenfalls sehr speziell. Man benötigt eine vom Staat ausgestellte Tankkarte, die aber nicht an Touristen herausgegeben werden. So passiert es oft, dass Ausländer regelmäßig von den Tankstellen abgezockt werden.

 

… das klappt leider nicht aber der Tankwart schickt mich zu einer Geldwechselstelle. Hier bekomme ich zu einem passablen Kurs unsere restlichen armenischen Riel und 50 US$ gewechselt. Weiter zur Tankstelle.

Erst prüfen wir, was die Einheimischen pro Liter zahlen, bevor wir noch mal den Tankwart fragen. Dann geht es los: wir Tanken voll! Plus zwei 20 Liter in den Kanister. Insgesamt rund 85 Liter Benzin. Wir zahlen, vollkommen überfordert mit der neuen Währung und rechnen dann um Nachhinein aus, was wir wirklich gezahlt haben. Die Köpfe rauchen. Unsere Berechnungen können unmöglich stimmen. Wir rechen nach und kommen zu dem Schluss:

85 Liter Benzin habe uns 850.000 Rial - grob 8,35$ gekostet.

Ein Traum!

Der Literpreis liegt bei 10.000 Rial (1000 Tuman). 1US$ = 110.000 Rial → ca. 10 Cent pro Liter.

 

Für die Strecke nach Teheran brauchen wir drei Tage. Wir übernachten unterwegs in unserem Pinzgauer, trotz der Temperaturen um null Grad. Verpflegen tun wir uns selber, da wir noch einige Lebensmittel und Wasser dabei haben. Die Straßen sind in einem (überraschend) gutem Zustand – im Verhältnis zu Armenien – vor allem die Autobahnen. Diese kosten auch Maut – pro 150-200 Kilometer Abschnitt 40.000 Rial (also fast nichts) – aber bei 80 Prozent der Stationen werden wir mit einem freundlichen „welcome to Iran“ durchgewunken und müssen nichts zahlen.

 

Eine sehr unangenehme Sache ist uns leider auch auf dieser Strecke passiert.

Bei Täbris gehen wir zum ersten Mal etwas essen. Wir erkundigen uns im Voraus wie viel alles kostet und bekommen den Preis in Tuman (1 Tuman = 10 Rial) gesagt, dachten aber es wären Rial. Nach dem Essen beim bezahlen staunen wir natürlich nicht schlecht, als der Preis 10x mehr ist als erwartet. Wir diskutieren bis aufs Blut mit dem Besitzer, nicht ahnend, dass wir im Unrecht sind. Wir dachten nur, dass wir Ast rein über den Tisch gezogen werden.

Letztlich zahlen wir den Preis (bekommen sogar ein kleinen Rabatt → wahrscheinlich für´s handeln) und fahren weiter. Erst viel später haben wir den Tuman/Rial Zusammenhang und auch die Preise in den Restaurants verstanden. Peinlich für uns und Sorry an den Restaurantbesitzer.

 

Teheran

Samstag 26.01.19

Wir kennen niemand in Teheran! Leider haben unsere bisherigen Anfragen unserer Kontakte nichts ergeben. So sind wir gezwungen in ein Hostel zu gehen, da wir nicht mitten in der Stadt campen wollen und Internet brauchen. In dem Hostel „Heritage“ kommen wir in einem Mehr-Bett-Zimmer unter.

Der Plan ist das Visa für Pakistan und Indien in den jeweiligen Botschaften zu beantragen. Gleich am nächsten Tag gehen wir in die pakistanische, indische und deutsche Botschaft. Die Informationen welche wir bekommen sind sehr schlecht!

Die Pakistaner und Iraner haben gerade politisch Schwierigkeiten, daher werden keine Visa – egal an wen – im Iran ausgegeben. Seit 3 Monaten zieht sich das schon und ein Ende ist nicht in Sicht.

Bei der indischen Botschaft hängt sich die Dame am Schalter daran auf, dass man unbedingt ein Flugticket für das Visa benötigt … auch wenn man wie wir über den Landweg nach Indien möchten.

Die deutsche Botschaft macht gar nicht erst auf. Dafür bekommen wir auf unsere Fragen per Mail schon nach einem Tag eine Antwort: Zu der Lage Pakistan/Iran können leider keine Auskünfte erteilt werden und Hilfe für das beantragen von Visa gibt es keine! Typisch deutsch.

 

Im Internet finden wir keine englischen oder deutschen Seiten, die uns mehr Informationen geben könnten. Wir schreiben acht Mails an unterschiedliche pakistanische Regierungsstellen aber auf keine wird geantwortet.

Das wirft unseren ganzen Plan über den Haufen!

Wie können wir unsere Reise fortsetzen? Über den Norden nach Turkmenistan, Usbekistan, Tadschikistan und China? Das würde bedeuten extra Visa beantragen und eine ordentliche Schlaufe und Kilometer in Kauf zu nehmen.

Oder über den Süden in die vereinigten arabische Emirate (VAE) und dann per Schiff nach Indien?

Jetzt schon die Rückreise anzutreten kommt für uns beide nicht in Frage.

 

Egal welche Option wir durchgehen, es werden zusätzliche Kosten aufkommen verbunden mit bürokratischer Arbeit.

Das macht unseren ganzen lang erdachten Plan zunichte. Und alles wegen einer Auseinandersetzung zwischen dem Iran und Pakistan, welche seit Oktober 2018 – also nach dem Start im August 2018 unserer Reise – im Gang ist.

Letztlich entscheiden wir uns für die zweite Option und treten die Reise einmal quer durch den Iran an.

 

Zirkus in Teheran

Unsere erste große Aufführung im Iran spielen wir in einer Grundschule für Jungs, vor über 300 Zuschauern. Organisiert hat das Hamedeh (Rezeptionistin im Hostel „Heritage“) und ihre Mutter, die Lehrerin an der Schule ist. Erst musste der Rektor gefragt werden. Wir waren vorher auch einmal zu Besuch, um zu erklären was wir genau machen. Im Gespräch bei Cay und süßen Stückchen klärten wir die Lage.

Show spielen ist ok aber Workshops nicht („NO EDUCATION“ → das ist Staatssache!!!). Im Pausenhof performen wir unsere (mittlerweile) 45 minütige Show und nach anfänglicher Skepsis dem Neuen gegenüber feierten die Jungs das Dargebotene (der Schulleiter ebenfalls).

Bedankt hat sich die ganze Schule, indem die Nationalhymne gesungen wurde – während wir vorne auf einem Podest stehen. Im Anschluss wird die iranische Flagge von einigen der Schüler geküsst – ganz normal – und dann gehen wir in die Klassenzimmer und machen ein Erinnerungsfoto mit jeder Klasse. Dabei bekommen wir mehrere Briefe von den Jungs zugesteckt, in denen sie sich bei uns noch mal extra bedanken.

 

Im Verlauf der knapp zwei Wochen in Teheran spielen wir noch 4 weitere Shows in verschiedenen Kindergärten und geben einige Workshops. Hier sind wir zufällig an eine Event-Planerin geraten, die für uns alles organisiert hat. Der Kontakt kam beim Motor- und Getriebeöl kaufen für den Pinz zustande. Der zuvorkommende Händler interessierte sich für uns und das Projekt und nachdem wir erzählten was Phase ist telefonierte er mit einer Bekannten – der Planerin – und dann war die Sache geritzt.

Optimal für uns. Anfangs dachten wir, dass es vielleicht schwieriger für uns werden könnte im Iran Zirkus zu machen. Aber wenn man mal die richtigen Kontakte hat, dann läuft es.

 

Öl

Nach rund 13 tausend Kilometern ist es Zeit die Öle von Differenziale, Getriebe und Motor zu wechseln. Da der Pinz schon älter ist ist es nicht sehr ratsam synthetische Öle zu nehmen, die man in jeder Tankstelle kaufen kann, da sonst irreparable Schäden entstehen können. Wir benötigen Öl auf Mineralstoffbasis und das zu finden hat etwas länger gedauert. Zum Glück sind wir zufällig an die richtigen Händler gekommen, die uns alles organisieren konnten was wir benötigen. Zwar ging ein halber Tag dafür drauf aber am Ende haben wir 12 Liter SAE 15W40 Motoröl und 10 Liter 80W90 GL4 Differenzial- und Getriebeöl.

 

Telefon/Handy

In den ersten Tagen im Hostel kaufen wir uns dort eine SIM Karte, damit wir im Iran erreichbar sind. Dabei muss man allerdings auf ein paar Dinge achten.

  • Nach 30 Tagen wird von der iranischen Regierung das Handy gesperrt → nach dieser Zeit gilt es als importiert und man muss Zoll zahlen, um es wieder freizuschalten.

  • Für längere Aufenthalte bietet es sich also an, mehrere Handys zu besitzen, um dann nach den 30 Tagen diese zu wechseln.

  • Moderne Handys wie unsere verlangen einen Pin und Puk – die auch dabei sind – aber nicht funktionieren (niemand weiß warum), daher...

  • Ein älteres Smartphone dabei zu haben ist von Vorteil, da diese ohne Pin oder Puk reibungslos funktionieren. Wir handhaben es so, dass wir uns mit dem älteren Handy einen Hotspot geben.

Die internationale iranische Vorwahl ist +98 und das Funknetzwerk ist vor allem in den Städten sehr gut ausgebaut.

 

Mehdi

Nach vier Tagen im Hostel haben wir genug! Zwar passt alles, es ist eine super Location aber die 6 € pro Person á Nacht ist einfach zu viel. Eine Alternative muss her. Nach kurzer Überlegung installieren wir „Couchsurfing“ - ein Portal für Gastgeber und Reisende – und stellen eine Anfrage.

Eigentlich ist diese Applikation im Iran verboten („YouTube“ ebenfalls) aber mit einem VPN (leitet einen über Ausländische Server) funktioniert sie.

Schon nach ein paar Stunden meldet sich Mehdi auf unsere Anfrage und so ziehen wir innerhalb von Teheran um und verbringen die ganze restliche Zeit bei Mehdi (Ausgesprochen „mächdi“). Er ist Student, kommt eigentlich aus dem Süden Irans und ist neben Sport auch sehr IT begeistert.

Ihm haben wir zu verdanken, dass mein Laptop jetzt endlich wieder funktioniert → wir haben Windows 7 darauf installiert. Seit Anfang Georgien hatte ich mich damit herumgeplagt.

Da der Iran keine internationalen Abmachungen zwecks der Urheberrechte einhält, ist es sehr einfach an gewisse Programme zu kommen. Ein richtiges Hackerparadies.

 

Sehenswürdigkeiten

Teheran ist groß und hat viel zu bieten. An jeder Ecke ist eine schöne Moschee oder ein Bazar. Besucht haben wir unter anderem den „Asadi Tower“ - das Freiheitszeichen der Stadt, die „Imanzadeh-Saleh-Moschee“ und den anliegenden „Tajrish-Bazar“, so wie den „Saadabad“ Komplex mit den verschiedenen Palästen, um nur ein paar der Sehenswürdigkeiten zu nennen.

Als Tipp von uns: Wenn man sich die Stadt einmal anschauen will, sollte man ruhig mehrere Tage dafür einplanen.

 

Snapp“

...ist das gleiche wie „Uber“, sprich eine Art „Taxi-App“. Man kann sich von seinem Standpunkt aus einen Punkt auf der Karte aussuchen zu dem man möchte und bekommt gleich den Preis dafür angezeigt. Jeder kann Snapp nutzen – auch als Fahrer – und so fahren wir oft mit irgendwelchen Iranern im Auto quer durch die Stadt. Dabei macht man die eine oder andere witzige Erfahrung.

 

 

Waze“

Oft fahren wir aber auch selbstständig mit dem Pinz von A nach B und da im Iran „Maps“ von Google nicht im Navigationsmodus funktioniert, sind wir auf Waze umgestiegen – auf Empfehlung mehrere Teheraner. Die App erkennt Staus, Polizeikontrollen und Blitzer in Echtzeit, basierend auf Informationen, die andere Nutzer teilen, im ganzen Iran. So kann man die schnellste Route zu jeder Zeit finden und sich dann navigieren lassen – sehr günstig in einer Großstadt die man nicht kennt.

 

Uns hat die Stadt sehr gut gefallen und in kürzester Zeit haben wir auch hier Freunde und die Möglichkeit gefunden GO HAPPY und den Zirkus zu den Menschen zu bringen.

Dank Mehdi waren wir auch das erste mal Paintball spielen und auch unseren ersten Unfall hatten wir auf unserer Reise in Teheran (Schaden anderes Fahrzeug: eingedrückter Kofferraum, kaputte Rücklichter, verzogene Karosse. Schaden Pinzgauer: Lack an Stoßstange 2x2 cm ab).

Es wahr leider meine Schuld – ich war unachtsam. Ein klassischer Auffahrunfall im Stau.

Die Situation war so weit, dass die Polizei schon da ist und ein Mechaniker sich den Schaden anschaut, während die Dame der ich aufgefahren bin und unsere Begleiter (Mehdi) sich um den Preis des Schadens streiten. Als ich frage wie viel sie will sagt er 30$... das ist doch ok denke ich mir aber Mehdi beharrt darauf, dass ich nicht mehr als 8$ zahle. Ich lenke ein und stelle mich eben darauf ein den Schaden zu zahlen. Ich erzähle der Damen – die ein hervorragendes Englisch spricht – wer wir sind und dass wir auf unserer großen Reise Zirkus machen. Sie unterbricht mich mitten im Satz und meint dann nur: „Ach komm. Vergesst es. Ich möchte, dass ihr den Iran in guter Erinnerung behaltet!“ Mit diesen Worten schnappt sie dem Polizisten ihre Papiere aus der Hand, steigt mit ihren zwei Begleitern in ihr Auto und fährt weiter.

WOW!

Etwas perplex und überfordert fahren auch wir weiter. Mit diesem Ende der Situation hat niemand von uns gerechnet.

Generell und überall wollen dir die Leute helfen und quatschen dich an. Ab und an ist es etwas anstrengend aber in Situationen wie dieser ist es ein Geschenk.

 

Fortsetzung folgt...

 

 

 

 

 

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Kommentare: 3
  • #1

    Dietgard Stickel (Mittwoch, 01 Mai 2019 23:30)

    Große Klasse!!!
    Weiterhin eine spannende Reise und tolle Begegnungen, die Verbindungen schaffen.
    Viel Glück!

  • #2

    Michael Esslinger (Freitag, 03 Mai 2019 07:55)

    Hallo Ihr Zwei,
    vielen Dank für die schönen Berichte, Bilder und Videos!
    Weiterhin schönes Entdecken!
    Liebe Grüße Michael

  • #3

    Annemie Decock (Sonntag, 12 Mai 2019 18:51)

    Unglaubliche Reise.
    Ich bewundere euren Mut, Vertrauen und Weltoffenheit!
    Weiterhin alles Gute und viel Glück!!!